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200km-Brevet ARA Hamburg, 28.3.

Gestern fand der zweite 200er von ARA Hamburg statt. Kurz überlegte ich morgens, die Runde sausen zu lassen und noch ein wenig zu schlafen. Den Abend und die Nacht zuvor saßen Olli und ich noch über historischem Material und versuchten das eine oder andere Rätsel aus der Hamburger Radsportgeschichte zu lösen. Ich wollte mich jedoch nicht mit einem schlechten Gewissen herumschlagen und so fuhr ich morgens brav zum Startpunkt in Rothenburgsort. Gestartet wurde wieder in zwei Gruppen, ich fand mich in der ersten wieder. Irgendwann bildete sich eine Gruppe von sechs, sieben Fahrern und zusammen drehten wir eine Runde über Büchen,  Boizenburg, zur Elbefähre in Bleckede. Auf dem Weg dahin wehte es recht ordentlich von vorne.

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Das Wetter spielte mit, zwischendurch kam sogar die Sonne durch und so fuhren wir auf schönen und verkehrsarmen Wegen. Dass ich die Strecke schon mehrmals gefahren bin, merkte ich daran, dass ich an verschiedenen Stellen aus dem Kopf und der Erinnerung navigieren konnte.

Es machte mir großen Spaß zu fahren, ich fühlte mich nach dem 200er vor eine Woche fit - zumindest bis Kilometer 180 … Zum Schluss ging es dann wieder durch die Vierlande, die ganz schön nerven können. Gegen 16.00 Uhr trudelte unsere Gruppe dann im Zielpunkt in Rothenburgsort ein. Nach einem Kaltgetränk fuhr ich mit dem Rad dann nach Hause, wie es sich für einen braven Randonneur gehört, und 100 Meter vor meinem Domizil fing es dann an zu regnen … ausnahmweise einmal gutes Timing.

Vielen Dank an ARA und Hanno und Claus. In zwei Wochen geht es mit dem ersten 300er weiter.

Hamburg-Altona, den 29. März 2015 / Lars A.

200km-Brevet ARA Hamburg, 21. März 2015

Gestern startete die Brevet-Saison in Hamburg. Die Audax Randonners Allemagne (ARA) boten den ersten von zwei 200km-Brevets an und rund 110 Starter/innen machten sich auf die Strecke. Die äußeren Bedingungen waren anfangs besser als erwartet, von Dauerregen war (noch) nichts zu sehen und zu spüren. Richtung Norden ging es durch Ost-Holstein. Nach 80 Kilometern lag die erste Kontrollstelle in Zarpen, wo wir uns ein Stückchen Kuchen einverleibten.

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Mit Christoph bildete ich eine Zweiergruppe, das Tempo passte, wir fuhren in der hügeligen Landschaft zumeist auf ruhigen Straßen. In Timmendorfer Strand warfen wir einen Blick auf’s Meer und ließen unsere Karten in einem Café abstempeln. Die Urlaubsgäste und Flaneure beäugten uns ein wenig, man sah uns einmal wieder an, dass wir aus einer anderen Welt kamen.

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Nach kurzem Stopp machten wir uns auf den Rückweg, der Wind wehte nun zumeist von hinten, es rollte gut und machte Spaß. Nach einiger Zeit, nach ziemlich genau 156 Kilometern, setzte dann aber doch der angekündigte Regen ein und sofort sank das Wohlbefinden. Meine Hände froren in den klitschnassen Handnassen sehr stark, morgens hatte ich noch überlegt die anderen anzuziehen. Brevet heißt nicht ganz umsonst “Prüfung” und so fügten wir uns dieser Prüfung und ließen sie über uns ergehen. Für meinen Geschmack hätte der “200er” an diesem Tag genau 200 Kilometer haben können, es waren jedoch 224. So spulten wir den letzten Streckenabschnitt möglichst gleichmütig ab und malten uns schon einmal die heimatliche Körperpflege und die wärmenden Heißgetränke gedanklich aus. Um 17.00 Uhr trafen wir schließlich im Ziel ein, es reichte dann doch wirklich.

Danke an die Veranstalter für die schöne Strecken und danke an Christoph für die gemeinsame Fahrt und die Navigation! Trotz des Regens hat es mir doch eine Menge Freude bereitet.

Hamburg-Altona, den 22. März 2015 / Lars A.

200er Brevet Kiel

200er BrevetKiel/Kappeln/Schleswig/Kiel

Dass Brevetfahren im Trend liegt, bestätigte sich auch beim Auftakt der Brevetserie am Startort Kiel. Ein bunter Haufen aus Liegeradfahrern, Fixiephilosophen und Rennradfahrern auf Stahlklassiker oder Joghurtbecher, machte sich vom Kanuheim in Kiel-Wellingdorf auf den Weg. Natürlich ist der Andrang im Paris-Brest-Paris-Jahr höher, denn nun müssen die Aspiranten die Serie über 2- ,3- ,4-, und 600 km schaffen, um sich im August in Frankreich auf 1.200 Kilometern Langstrecke austoben zu dürfen. Und so knisterte es in Kiel doch ein wenig, denn schließlich findet PBP nur alle vier Jahre statt und bedarf einer gewissen Weitsicht. Oder lag das an meiner mangelnden Form, die ich mir einfach nicht Schönreden konnte?

Eines gleich vorweg: Untrainiert und aus dem wortwörtlichen Stand einen 200er Brevet Anfang März zu fahren, ist kein Zuckerschlecken. Doch zunächst ging es im gemäßigten Tempo, was auch immer das heißt, ich fühlte mich im Windschatten bei ca. 28 km/h sehr wohl, auf die ersten neunzig Kilometer, einschließlich kurzer Stopps an zwei Tanken für den obligatorischen Kontrollstempel im Brevet-Pass. Wellen und Wind sind schön, doch beim Radeln spürt man sie in den Beinen. Ruck Zuck „stand“ ich allein auf weiter Flur. Das sind immer ganz spezielle Momente, die ich hier gar nicht in Worte fassen kann und möchte, da sie jeder unterschiedlich erlebt. Aber der Kontrast vom gemeinsamen, schnellen, windgeschützen Fahren in der Gruppe zur Solofahrt ist enorm und, mir geht es jedenfalls so, sehr reizvoll. Bei der Kontrolle in Schleswig, Kilometer 140, schloss ich zu einer sehr sympathischen vierköpfigen Truppe auf. Der letzte Streckenabschnitt führte uns auf den Aschberg und danach an den Westensee. Hier rasteten wir kurz und genossen den Ausblick, die schöne Gegend und die Abendstimmung. Als wir nach Einbruch der Dunkelheit Kiel erreichten, war ich platt und ko, aber den Tag brauchte ich mir nicht Schönreden. 

Kiel-Wellingdorf, den 07. März 2015

Olli

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